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Lardo selber machen – Ein italienischer Klassiker

In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du Lardo selber machen kannst. Mit wenig Aufwand erreichst du ein super schmackhaftes Ergebnis.

Lardo ist eigentlich nichts anderes als gepökeltes Schweinefett aus der italienischen Küche. Man kann ihn sowohl hauchdünn aufgeschnitten aufs Brot essen (Crostini al Lardo) oder fantastische Nudelgerichte (Ziti lardiati) damit zubereiten. Das Tolle ist, dass die Zubereitung super simpel ist und einfach nur viel Wartezeit benötigt.

Mein Tipp: Toaste ein Stück Brot und schneide den Lardo hauchdünn auf und genieße es zusammen mit Salz und Pfeffer. Gigantisch lecker, da das Fett schon leicht auf dem Brot zerläuft.

Das Rezept ist aus meinem Schinkenbuch „Schinken ganz einfach selber machen – Schritt-für-Schitt Komplettanleitung & 28 leckere Rezepte“. Interesse an der Schinkenherstellung und leckeren Schinkenrezepten? Dann solltest du mal reinschauen.

Hier findest du das komplette Lardo Rezept als Video oder zum Durchlesen.

Viel Spaß und gutes Gelingen beim Nachmachen!

Lardo selber machen – das benötigst du dafür

Lardo-alle-zutaten

Zutaten pro 1 kg 

  • 1 Kg Schweinerückenfett 

Im Idealfall bekommst du ein richtig schön dickes Stück Schweinerückenspeck. Leider ist es mittlerweile gar nicht mehr so einfach da ranzukommen. Je nach Rasse oder Mastdauer gibt es die ganz dicken Speckstücke vielleicht nicht bei deinem Metzger. Wie du auf den Bildern siehst, geht es aber auch mit dünneren Stücken.

Gewürze pro KG Masse

Diese Ausstattung benötigst du:

Gewürzmühle / Mörser

Um deine Gewürze zu mahlen, benutzt du am besten eine Gewürzmühle. Alternativ eignet sich auch ein Mörser. Oder du kannst schon gemahlene Gewürze verwenden. Ich empfehle sie dir selbst zu mahlen.

Falls du wissen möchtest, welches Equipment ich sonst empfehle, klicke hier.


Lardo selber machen – Schritt-Für-Schritt Anleitung

1. Mahle die Gewürze und das Nitritpökelsalz grob in einem Mörser. Es muss nicht super fein sein, nur einigermaßen gut durchmischt.

Lardo-Gewürze

2. Reibe die Gewürze gleichmäßig auf das Rückenfett. Wichtig ist, dass es vollständig von allen Seiten bedeckt ist. 

Lardo-einreiben

3. Gebe den Speck mit dem restlichen Nitritpökelsalz und den Gewürzen in einen Vakuumbeutel. Wichtig: Du musst wirklich alle abgewogenen Gewürze und Nitritpökelsalz mit in den Beutel geben. 

Lardo-beutel

4. Vakuumiere nun das Fett und schreibe am besten das Datum mit auf den Beutel.

Lardo-vakuumieren

5. Lege den Beutel für mindestens 3 Monate (Fett ca. 1,5 cm dick) in den Kühlschrank. Falls du ein dickeres Stück herstellen möchtest, solltest du auch die Dauer erhöhen. Bei 3-4 cm dicken Stücken, so ca. 6 Monate.

Lardo-3-Monate

6. Hole den Lardo aus dem Beutel. Du wirst merken, dass sich die Textur verändert hat und er einen wundervollen Geruch angenommen hat.

Lardo-textur

7. Du kannst jetzt die Gewürze unter kaltem fließendem Wasser abwaschen. Anschließend kannst du ihn mit einem Küchentuch abtrocknen. Optional: Falls dir die Verfärbungen durch die Gewürze nicht gefallen, kannst du auch eine dünne Schicht mit einem Messer abtragen. Im Anschluss hast du ein super aussehendes Stück Lardo.

Lardo-abwaschen

8. Fertig ist deine Lardo. Wie du siehst, kannst du die Stücke portionieren und dann quer aufschneiden. So bekommst du trotz der dünnen Ausgangstücke, schöne breite Scheiben. Lass sie dir hauchdünn aufgeschnitten auf einem frisch getoastetem Baguette mit etwas Salz und Peffer schmecken.

Lardo-fertig


Wie lange ist der Lardo haltbar?

Der Lardo ist ca. 4 Monate haltbar. Achte darauf, dass du ihn möglichst luftdicht abpackst und lagerst.

Lardo

Tags

Schinken


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