In diesem Beitrag zeige ich dir, wie du mit nur wenigen Zutaten und minimalem Aufwand dein eigenes Hähnchen im eigenen Saft zubereiten kannst.
Ob pur auf einem frischen Brot oder Brötchen, fein zerkleinert als Rillette, oder als saftige Fleischkomponente in verschiedenen Gerichten – dieses Hähnchen ist ein echter Genuss.
In meinem Rezept wird das Hähnchen im eigenen Saft eingekocht. Dabei ist es ganz normal, dass das Fleisch nach dem Abkühlen nicht vollständig von Flüssigkeit bedeckt ist. Wenn dich das stört, kannst du nach dem Einfüllen zusätzlich etwas Aspikbrühe hinzugeben – diesen Schritt habe ich dir im Rezept mit aufgeführt.
Die Gewürze kannst du ganz nach deinem Geschmack variieren. Zur Inspiration habe ich dir drei verschiedene Gewürzvarianten zusammengestellt, damit du dein perfektes Hähnchen findest.
Ich bereite dieses Rezept auch gern mit Schweinefleisch zu – schau dir dazu einfach mein Rezept für Schweinefleisch im eigenen Saft an.
Jetzt aber genug gequatscht…
Hier findest du das komplette Hähnchen im eigenen Saft Rezept als Video oder zum Durchlesen.
Viel Spaß und gutes Gelingen beim Nachmachen!
Hähnchen im eigenen Saft – das benötigst du dafür

Mit der richtigen Auswahl an Zutaten ist dieses Rezept schnell und einfach umgesetzt.
Zutaten pro 1 kg
- 100 % Hähnchenschenkel mit Haut ohne Knochen (1000 g)
Zutaten Basis pro KG
- 18 g Nitritpökelsalz
- 2,5 g schwarzer Pfeffer
Gewürzvariante #1:
Gewürzvariante #2:
- 4 g Fenchelsamen
- 3 g Paprika
- 3 g Zucker
- 2 g Kreuzkümmel
- 1,5 g Basilikum
- 0,5 g Muskatnuss
- 25 g trockener Weißwein
Gewürzvariante #3:
- 1,5 g Thymian
- 1 g Rosmarin
- 1 g Piment
- 1 g Macis
- 0,75 g Wacholderbeere
- 0,5 g Nelke
- 0,5 g Lorbeerblatt
Optionale Aspikbrühe zum Aufgießen:
- 300ml Wasser
- 6 g Nitritpökelsalz
- Aspikpulver Bloom 240 je nach gewünschter Stärke 30 – 40g /1Liter
Diese Ausstattung benötigst du:
Gläser
Du benötigst Gläser, um dein Hähnchen einzuwecken. Ich benutze hier meistens die Firma Weck.
Falls du wissen möchtest, welches Equipment ich sonst empfehle, klicke hier.
Hähnchen im eigenen Saft – Schritt-Für-Schritt Anleitung
Folge diesen einfachen Schritten, um dein Hähnchen im eigenen Saft perfekt zuzubereiten.
1. Gib die Gewürze zu den Hähnchenschenkel hinzu.

2. Vermenge die Zutaten. Achte darauf, dass alle Gewürze gut am Fleisch verteilt sind. Lasse sie im Anschluss 15 Minuten stehen. Dadurch ziehen die Gewürze in das Fleisch ein.

3. Fülle die Hähnchenschenkel in Gläser ab. Wichtig hier ist, dass wenig Luft in den Zwischenräumen ist und das Glas nicht bis zum Rand gefüllt wird.

4. Das Fleisch ist nach dem Kochen manchmal nicht mit dem eigenen Saft bedeckt. Sollte dich das stören, kannst du in diesem Schritt das Fleisch mit einer Aspikbrühe aufgießen. Hierfür bereitest du die Aspikbrühe nach Packungsbeilage zu.
Buchempfehlung: Wurst ganz einfach selber machen – Schritt-Für-Schritt Komplettanleitung & 37 leckere Rezepte
5. Verschließe die Gläser.

6. Koche deine Hähnchenschenkel bei 100 °C für 2 Stunden ein.

7. Fertig ist dein Hähnchenfleisch im eigenen Saft. Lass es dir schmecken.😄

Oft gestellte Fragen zu Hähnchen im eigenen Saft
Wie lange ist das Hähnchen im eigenen Saft haltbar?
Offen ist dein Hähnchen ca. 4 – 5 Tage im Kühlschrank haltbar. In Gläser eingekocht ist es mehrere Monate haltbar. Hier gilt wie immer: sehen – riechen – schmecken!
Muss ich das Hähnchen vorher anbraten?
Nein, das ist nicht nötig. Das Hähnchen wird beim Einkochen schonend gegart und bleibt dabei wunderbar saftig. Das spart Arbeit und schont das Aroma.
Warum ist nach dem Einkochen nicht mehr so viel Flüssigkeit im Glas?
Das ist völlig normal. Beim Abkühlen zieht sich der Inhalt zusammen, wodurch der Fleischsaft nicht immer bis ganz nach oben reicht. Wenn du das optisch oder zur Haltbarkeit schöner findest, kannst du nach dem Befüllen etwas Aspik oder Brühe hinzufügen.
Welche Fleischstücke eignen sich am besten?
Am besten eignen sich Hähnchenschenkel, Keulen oder entbeinte Hähnchenteile mit Haut – sie geben viel Geschmack und ausreichend Saft ab. Brustfleisch funktioniert auch, ist aber etwas trockener.
Kann ich auch Gewürze weglassen oder ersetzen?
Ja, das Rezept ist flexibel. Du kannst Gewürze nach Geschmack anpassen oder auch ganz schlicht nur mit Salz arbeiten. Achte aber darauf, nicht zu stark zu würzen, da sich der Geschmack beim Einkochen intensiviert.





Wie funktioniert denn das Einkochen?
Sind dabei die Deckel drauf? Einfach in den Backofen stellen oder im Wasserbad?